Welcome to my home!

Mein Name ist Natascha. Genau - wie die Koseform von Natalia, was soviel wie „die an Weihnachten Geborene“ bedeutet. Oder auch wie die gleichnamige Figur in Tolstois historischem Roman „Krieg und Frieden“. Den ich leider noch nicht zur Gänze gelesen habe, aber ich schweife ab. I live in the city, where the sky is pretty und arbeite kontinuierlich an mir selbst. Das Resultat dessen spiegelt ein kunterbuntes Potpourri aus Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart. Daher präsentiere ich ab sofort an dieser Stelle sorgfältig Ausgewähltes für Seele, Geist und Körper, sprich: alles was mir gut tut oder anderweitig angenehm auffällt. Garniert mit – tatarata – ganz persönlichen Musik-Empfehlungen...

 

Musik: Charles Aznavour – La Bohème

Da wäre etwa meine Bewunderung für die Lebensart der Franzosen und alles, was im Entferntesten danach aussieht. Geprägt hat mich diesbezüglich gewiss der Umstand, dass meine Familie und ich seit meiner Kindheit nahezu alle Ferien im Süden Frankreichs verbracht haben. Und als ich darüber hinaus mit dreizehn Jahren das erste Mal Paris bei Nacht erblickte, ward es endgültig um mich geschehen, und ein uralter Traum geboren: ich als Schriftstellerin, trotz dicker Strickjacke ob der Temperaturen leicht frierend, auf einer schwarzen Schreibmaschine aus dem Jahre Schönbrunn tippend. Und zwar bei Kerzenschein, in einem klitzekleinen, mit Flohmarktcharme eingerichteten Chambre de Bonne, ein sogenanntes Dienstbotenkämmerchen – wie bin ich bescheiden! – über den Dächern von Paris. Carl Spitzweg lässt grüßen. Und die Sommermonate würde ich im malerischen Saint-Paul de Vence verbringen...

Schnitt.

Nach einer relativ kurzen Ausbildung zur frischgekürten Mode-Designerin - eine weitere Leidenschaft von mir - inskribierte ich für die Studiengänge Deutsch und Englisch an der renommierten Uni Tübingen, deren Motto seit dem 15. Jahrhundert „Attempto“ (= lat. „Ich wag’s!“) lautet. Das erwähne ich aber auch nur deshalb, da es meinem allgemeinen Lebensgefühl „Don’t dream it – be it“ ziemlich nahe kommt (ist es Zufall, ist es Schicksal?). Mein kleines „Luxusproblem“ bestand nämlich darin, dass ich zur gleichen Zeit eine Chance bekam, die sich im Leben wahrscheinlich nur einmal bietet: im Hause eines lebenden Genies, der damaligen Design-Ikone Frankreichs, zu lernen. Genau einen Monat lang, und das mitten in der Stadt meiner Träume! Dieses Geschenk musste ich einfach annehmen, und wieder erwarten verlängerte sich dieser Monat auch noch. Und überhaupt eröffneten sich urplötzlich eine Menge neuer, ungewöhnlicher Wege und ungeahnter Möglichkeiten, die in weiterer Folge auch zum eigentlichen Ziel „Schreiben“ führen sollten. Das ordentliche Studium „verschob“ sich daher wie von selbst auf unbestimmte Zeit. Aber irgendwann hole ich das alles ganz bestimmt nach, ehrlich!

 

Alles Gute von Wolke 7!

 

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